Willkommen
in der kleinen Welt
des Tausendschön-Verlages!

Hier wird UnUnUnerbittlich auf seiten der Schönheit gefochten.

Zwar genießen in Deutschland Bücher und der Besitz von Büchern allgemein ein hohes Ansehen: jedes Jahr erscheinen nahezu 100.000 Bücher neu auf deutsch! Doch Menge und Güte sind zweierlei. Aus unserer Sicht wäre weniger mehr — viel weniger! Statt auf Masse und Jagd nach schnellflüchtigen Neuheiten sollte wieder ungleich mehr Gewicht auf zeitloser Gediegenheit, Gestaltung und Ausstattung liegen.

Bei uns im vorpommerschen Raum sind nur ganz wenige Buchverlage angesiedelt. Der Tausendschön-Verlag hat sich im Herbst 2007 zu diesen Wenigen gesellt und möchte damit nicht zuletzt dem Ausbluten unserer stark von Abwanderung betroffenen Gegend nach Kräften entgegenwirken.

Doch wie?:
Nimmt man Bücher aus der Zeit des zweiten Deutschen Kaiserreichs zur Hand, so staunt man nicht nur über die hohe Druckkunst, sondern auch über die gediegene Verarbeitung, welche uns noch heute Ehrfurcht einflößt und später kaum wieder erreicht worden ist. Das Ideal dieses Stils verfolge ich auch bei meinen Veröffentlichungen. Dies erfordert ein hohes Maß an Vorarbeit, langes Suchen nach geeigneten Herstellern und Druckereien und viel mehr Handarbeitsanteil bei der Buchherstellung als üblicherweise. Nicht nur die Inhalte, sondern auch alle verwendeten Werkstoffe (etwa Papier, Einbandbezug, Kleber) müssen so edel sein, daß sie solchen Aufwand rechtfertigen. Die Kosten sind zwar deutlich höher als bei Preisschlagern aus der Billigkiste, bleiben aber für den Normalbürger bezahlbar, und er erwirbt mit ihnen etwas Besonderes fürs Leben.

Meine Arbeit möchte Menschen ansprechen, die den Wert eines besonderen Buches schätzen und willens sind, seine Schönheit und Gediegenheit angemessen zu entgelten.
der Hanswurst
’Der Hanswurst’ aus dem Buche
„Fibel der Vöker Europas, Band II“

Bild von Gunn-Heide Fröhlich;
© Tausendschön-Verlag


Damit möchte ich mit Unterstützung meiner Kunden letztlich zeigen, daß jenseits der kurzlebigen Flatterhaftigkeit unserer Tage doch Hoffnung besteht, Hoffnung auf Bleibendes.

Meine Bücher sollen ein Bild von der Welt zeichnen: von der Welt, wie sie sein könnte — auch wenn sie nicht, nicht mehr oder noch nicht so ist. Sofern es die Ästhetik fördert, halte ich mich nicht eng an Stil- oder äußere Vorgaben, sondern versuche alles so zu gestalten, daß einem beim Betrachten das Herz aufgeht. In dieser Form überantworte ich meine Bücher der Einfallskraft des werten Lesers. Und vielleicht werden lautere Herzen die angedeuteten Visionen mit edlen Taten weiter Wirklichkeit werden lassen.

Dieser Weltnetzauftritt soll helfen, in der Flut täglicher Mitteilungen und Reize zu einem tragfähigen Kundenstamm durchzudringen und diesen durch überzeugende Arbeit dauerhaft zu gewinnen.
 
Zierstrich
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